Mutmaßlich betrunkener Motorradfahrer verunfallt im Bereich der Luneplate

Verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste ein 40 Jahre alter Motorradfahrer am späten Montagabend, 6. Juli, in Bremerhaven. Nach ersten Erkenntnissen war er unter Alkoholeinfluss zu schnell mit seiner Kawasaki unterwegs gewesen und dann verunfallt.

Ein Autofahrer meldete gegen 22.45 Uhr der Polizei, dass er in der Straße Seeborg einen verletzten Motorradfahrer angetroffen hatte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie, dass der stark blutende Kradfahrer versuchte, seine Maschine aus dem Seitenstreifen neben der Straße wieder auf die Fahrbahn zu schieben. In einer ersten Befragung zum Unfallhergang verstrickte sich der 40-Jährige in diverse Widersprüche. Schließlich gab er an, mit seinem Motorrad mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in nördlicher Richtung unterwegs gewesen zu sein und in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren zu haben. Daraufhin sei er gestürzt.

Den Polizeibeamten fiel hierbei erheblicher Alkoholgeruch im Atem des 40-Jährigen auf. Eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr Bremerhaven und ein Notarzt versorgten die Verletzungen des Mannes und brachten ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf rund 2500 Euro.

Gegen den Motorradfahrer wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

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