Einbrecher wollen nicht entdeckt werden

Anwesenheit und Beleuchtung

Das beste Mittel gegen Einbrecher ist, den Tätern die Lust auf den Einbruch zu vermiesen. Einbrecher wollen nicht entdeckt werden. Nichts ist für einen potenziellen Täter abschreckender, als dass er beobachtet und bestenfalls sogar angesprochen wird. Wird er erkannt, lässt er von seinem Vorhaben ab. Ebenso steigen Einbrecher ungern in Objekte ein, in denen die Bewohner anwesend sind.

Dementsprechend ist es hilfreich, Anwesenheit zu vermitteln, auch wenn die Bewohner nicht da sind. Im Haus bzw. der Wohnung ist es ratsam, mit eingeschalteten Lampen, Radios und Fernsehgeräten ein bewohntes Zuhause zu suggerieren. Zeitschaltuhren - eventuell sogar mit Zufallsschaltung - helfen dabei, Beleuchtung und Geräte bei Abwesenheit an- und wieder auszuschalten.

Doch nicht nur im Haus ist Beleuchtung wichtig. Auch die Beleuchtungssitutation auf dem Grundstück spielt eine Rolle bei der Entscheidung eines Einbrechers, ob er einen Versuch startet, oder nicht. Je besser die Zuwegungen zum Haus, die Hauseingänge und Treppenhäuser ausgeleuchtet sind, desto größer die Chance, dass der Einbrecher beobachtet werden kann. Bei Außenbeleuchtungsanlagen helfen Bewegungsmelder, bestimmte Areale auszuleuchten, wenn sich Personen nähern. Es gibt Bewegungsmelder, die unterscheiden können, ob ein Tier über den Boden huscht, oder ein Mensch sich bewegt.

Was hilft aber die beste Beleuchtung, wenn die Einbrecher durch einfache Hinweise feststellen, dass die Bewohner längerfristig abwesend sind? Ein deutliches Indiz auf Abwesenheit sind beispielsweise Zeitungen oder Post, die sich für längere Zeit im Briefkasten befinden. Daher ist es ratsam, den Briefkasten regelmäßig von einer vertrauensvollen Person leeren zu lassen und die Zeitung gegebenenfalls für eine gewisse Zeit abzubestellen oder umzuleiten.

Um es Einbrechern auch im Alltag zu erschweren, in Ihr Haus oder die Wohnung zu gelangen, sollten keine Leitern oder Mülltonnen als Aufstiegshilfen frei zugänglich sein. Ebenso sollten niemals Schlüssel für den Notfall draußen versteckt werden.

Wer auf öffentlich einsehbaren Profilen in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram einen Urlaub ankündigt oder Bilder vom Urlaubsort postet, der muss damit rechnen, dass auch Verbrecher diese Einträge sehen und daraus schließen, dass die Bewohner nicht zu Hause sind. Daher rät die Polizei: Geben Sie im Internet keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit!

Diese und viele weitere Tipps zum Thema Einbruchschutz finden Sie unter

https://www.polizei.bremerhaven.de/einbruchschutz.html

sowie unter http://www.k-einbruch.de/

Haben Sie selbst Fragen in Sachen Einbruchschutz? Vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Experten von der Kriminalprävention. Ansprechpartner in Sachen Einbruchschutz bei der Ortspolizeibehörde Bremerhaven sind die Präventionsbeamten Pamela Koellner (Telefon 0471/953-1123, E-Mail: p.koellner@polizei.bremerhaven.de) und Olaf Theuring (Telefon 0471/953-1122, E-Mail: o.theuring@polizei.bremerhaven.de).

Wir sind außerdem am Freitag, 30. Oktober, mit einem Informationsstand von 8 bis 13 Uhr auf dem Wochenmarkt in Geestemünde auf dem Konrad-Adenauer-Platz vertreten. Kommen Sie vorbei!

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