Heute ist Safer-Internet-Day


Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 immer am Dienstag der zweiten Februarwoche statt und setzt jedes Jahr einen neuen thematischen Schwerpunkt im Rahmen des internationalen Mottos „Together for a better internet“. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative Klicksafe koordiniert.

Auf der Website www.klicksafe.de finden Nutzer:innen eine Vielzahl von aktuellen Informationen, praktischen Tipps und Unterrichtsmaterial zu digitalen Diensten und Themen. Die Zielgruppen sind Lehrkräfte, Pädagog:innen, Eltern, Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren. Auch die Polizei verweist in vielen Fällen auf die Angebote von Klicksafe, wenn es darum geht, vor den Gefahren des Internets zu warnen.

So gibt es bei Klicksafe Aufklärung zu Themen wie Einkaufen im Netz, Digitale Spiele, Problematische Inhalte, Datenschutz, Kommunikationsnetzwerke, Smart-Living, Medienethik, Cyber-Mobbing oder Rechtsfragen. Anschaulich wird beispielsweise erklärt, was eigentlich genau in den Nutzungsbedingungen von Facebook, TikTok oder Instagram steht. Es gibt Tipps zum Schutz vor Abo-Fallen, Hinweise zum Umgang mit Sexting, Rechtsextremismus, Salafismus oder Hassrede. Für Eltern gibt es Handreichungen zu den Programmen, die ihre Kinder möglicherweise nutzen, und welche Gefahren bei welchen Apps lauern. Alles verständlich präsentiert als Flyer, Video, Grafik oder leicht verständlicher Text.

Der heutige Safer-Internet-Day steht in Deutschland im Zeichen der Faktenprüfung im Internet unter dem Motto: „Was glaube ich – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“. Ziel ist, vor allem Jugendliche auf die Gefahren von Desinformation im Netz hinzuweisen und im Umgang mit Falschmeldungen zu unterstützen. Wie erkenne ich sogenannte Fake-News? Wie lässt sich prüfen, ob ein Bild echt ist? Und wie finde ich den Urheber und die Quelle einer Nachricht heraus? Antworten auf diese Fragen gibt es auf der Seite www.Klicksafe.de. Außerdem wird auf das Thema Verschwörungsideologien und Desinformation eingegangen.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der EU-Initiative Klicksafe sind 90 Prozent der jungen Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahren überzeugt, dass Falschmeldungen zu Hass und Hetze führen können. Ein Viertel der Befragten (25%) gibt an, gefälschte nicht sicher von echten Nachrichten unterscheiden zu können. Rund zwei Drittel (63%) glauben, dass ihnen die Einordnung leichter fallen würde, wenn Falschmeldungen in der Schule oder bei der Ausbildung thematisiert würden. Hilfreich fänden rund zwei Drittel der Befragten zusätzliche Informationen in den Medien und auf den Plattformen, auf denen sich (Falsch-)Nachrichten verbreiten. Als Quellen für Falschnachrichten nennen sie vor allem Instagram (54%), YouTube (53%) und Facebook (42%).

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