Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Widerstand: Das Ergebnis eines Polizeieinsatzes am vergangenen Sonntag

Gleich vier Strafanzeigen waren das Ergebnis eines Polizeieinsatzes am vergangenen Sonntagmittag, 3. Dezember, im Bremerhavener Stadtteil Mitte.

Ein aufmerksamer Zeuge meldete kurz nach 12 Uhr der Polizei, dass ein Radfahrer soeben in der Bürgermeister-Smidt-Straße offenbar absichtlich den Außenspiegel eines geparkten Autos beschädigt hatte. Anschließend sei der Täter in Richtung der Wiener Straße davongeradelt.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung entdeckten die hinzugerufenen Einsatzkräfte in der Hafenstraße/Ecke Felsstraße einen auf die Täterbeschreibung passenden Radfahrer. Sie sprachen den Mann an und forderten ihn zum Anhalten auf. Er stoppte auch zunächst, stieg dann jedoch wieder auf sein Fahrrad und flüchtete. Nach einer kurzen Verfolgung stellten die Beamten den mutmaßlichen Täter einer Sachbeschädigung auf einem nahegelegenen Hinterhof. Weil er im Verlauf der weiteren Maßnahmen seine Personalien nicht nennen wollte und sich auch einer Durchsuchung nach Ausweisdokumenten widersetzte, musste der Beschuldigte schließlich die Polizisten zur Dienststelle begleiten. Aber damit nicht genug: Auf der Fahrt beleidigte er die Einsatzkräfte fortwährend und spuckte einem der Beamten ins Gesicht.

Im hiesigen Polizeigewahrsam angekommen, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Bremerhavener handelt. Weil der Mann auch derart alkoholisiert war, dass er gar kein Fahrrad mehr hätten fahren dürfen, muss sich der 30-Jährige nun neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug und Beleidigung auch noch wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Nachdem ein angeforderter Arzt die beweissichernde Blutentnahme durchgeführt hatte, verbrachte der Bremerhavener aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens zur Verhinderung weiterer Straftaten den Rest des Nachmittags im Polizeigewahrsam.

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